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Aktuelles aus Gesetzgebung und Rechtsprechung

Informationen über neue Entwicklungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung zum Steuerrecht stellt Ihnen die DI-VIS Steuerberatungsgesellschaft oHG an dieser Stelle zur Verfügung.

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DI-VIS Infobrief September 2017

Die Betriebsrente ist in kleinen Unternehmen sowie bei Beschäftigten mit niedrigem Einkommen noch nicht ausreichend verbreitet. Durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz, dem der Bundesrat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause zugestimmt hat, soll das nun anders werden. 

Darüber hinaus ist in diesem Monat auf folgende Aspekte hinzuweisen:

  • Hat ein Kind einen pflegebedürftigen Elternteil zu Lebzeiten gepflegt, darf es nach dem Tod des Elternteils bei der Erbschaftsteuer den sogenannten Pflegefreibetrag in Anspruch nehmen. Dies hat der Bundesfinanzhof – entgegen der Verwaltungsmeinung – entschieden.
  • Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer  sind bis maximal 1.250 EUR als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbar, wenn dem Steuerpflichtigen für die Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Die betragsmäßige Beschränkung gilt auch dann, wenn der Steuerpflichtige im Veranlagungszeitraum nacheinander oder zeitgleich zwei Arbeitszimmer genutzt hat.
  • Weil in der Praxis vermehrt elektronische Rechnungen verwandt werden, hat das Bayerische Landesamt für Steuern dargestellt, welche Anforderungen an den Kontierungsvermerk auf elektronisch übermittelte Eingangsrechnungen zu stellen sind.

Diese und weitere interessante Informationen finden Sie in der Ausgabe für September 2017.
Viel Spaß beim Lesen!

DI-VIS Infobrief August 2017

Rund zwei Monate vor der Bundestagswahl ist der Steuergesetzgeber noch einmal aktiv geworden und hat zwei interessante Gesetze verabschiedet. Hierin geht es u. a. um die Anhebung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter und um die Steuerfreiheit von Sanierungsgewinnen.

Darüber hinaus ist in diesem Monat auf folgende Aspekte hinzuweisen:

  • Ein häusliches Arbeitszimmer setzt zwar voraus, dass der jeweilige Raum nahezu ausschließlich für betriebliche/berufliche Zwecke genutzt wird. Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs ist es aber unerheblich, ob ein Arbeitszimmer für die Tätigkeit auch erforderlich ist.
  • Der Bundesfinanzhof hat das gewinnneutrale Ausscheiden aus einer Personengesellschaft erleichtert. Danach sind die stillen Reserven nicht aufzudecken, wenn ein Gesellschafter gegen Sachwertabfindung ausscheidet und diese Abfindung in der Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter besteht.
  • Die Übernahme der pauschalen Einkommensteuer für ein Geschenk an Geschäftsfreunde unterliegt als weiteres Geschenk dem Abzugsverbot. Dies gilt, soweit der Wert des Geschenks zusammen mit der Pauschalsteuer den Betrag  von 35 EUR übersteigt. Mit dieser Entscheidung des Bundesfinanzhofs dürfte die Pauschalierungsmöglichkeit weiter an Attraktivität eingebüßt haben.

Diese und weitere interessante Informationen finden Sie in der Ausgabe für August 2017.
Viel Spaß beim Lesen!

Infobrief Sonderausgabe Juni 2017 - Kassenführung

Eine ordnungsgemäße Kassenführung ist nicht nur für Unternehmen relevant, die überwiegend Barumsätze tätigen. Dies zeigen zahlreiche Betriebsprüfungen. Denn kommt es hier zu Beanstandungen, drohen oft erhebliche Hinzuschätzungen. Damit die Kasse in der nächsten Betriebsprüfung nicht zum Stolperstein wird, sollten Sie die folgenden Aspekte unbedingt beherzigt werden.

Infobrief Sonderausgabe Jahresende 2016

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Genau der richtige Zeitpunkt, um sich darüber zu informieren, worauf Sie zum "steuerlichen Jahreswechsel" besonders achten müssen. Nutzen Sie bestehende Handlungsspielräume optimal aus!

Bundesregierung beschließt Reform des Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts

Das Bundeskabinett hat am 8. Juli 2015 den Gesetzentwurf zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts beschlossen. Das Bundesverfassungsgericht hatte in seinem Urteil vom 17. Dezember 2014 (Aktenzeichen: 1 BvL 21/12) die bestehenden Verschonungsregelungen für betriebliches Vermögen zwar grundsätzlich für geeignet und erforderlich gehalten, um Unternehmen in ihrem Bestand zu sichern und Arbeitsplätze zu erhalten. Das Gericht hielt die Ausgestaltung der Verschonungsregelungen jedoch teilweise mit Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes für unvereinbar.

Checkliste zur SEPA-Einführung

Für Unternehmen und andere Organisationen wie Vereine oder Behörden bringt die Umstellung auf den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehr SEPA (Single Euro Payments Area) zum 1.2.2014 zunächst einen erheblichen Umstellungsaufwand mit sich. Die hier verfügbare Checkliste zeigt wichtige Aspekte auf, die bei der Umstellung auf die SEPA-Zahlungsverfahren zu beachten sind.

Die Einzugsermächtigung stirbt

Vom 1.2.2014 an gelten nur noch schriftlich erteilte Mandate. Das bedeutet für die Verbraucher mehr Schutz und für die Unternehmen mehr Aufwand. Der Einzelhandel kämpft um Ausnahmen.

Sonderausgabenabzug für private Steuerberatungskosten - worauf wartet der Gesetzgeber noch?

Die schwarz-gelbe Koalition hat sich für zahlreiche Steuererleichterungen ausgesprochen. Unter anderem ist im Koalitionsvertrag festgelegt worden, dass Steuerberatungskosten künftig auch dann wieder steuerlich berücksichtigt werden sollen, wenn diese weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten sind. Davon hat die Bundesregierung bislang nichts umgesetzt! "Worauf wartet der Gesetzgeber?" fragt Prof. Dr. H.-Michael Korth, Präsident des Steuerberaterverbands Niedersachsen Sachsen-Anhalt e. V.

BilMoG: Wie Ihr Unternehmen vom neuen Bilanzrecht profitieren kann

Mit der Zustimmung des Bundesrats zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) am 3.4.2009 steht fest: Überwiegend ab 1.1.2010 gelten neue Regeln für die Bilanzierung. Die neuen Vorschriften entlasten viele Unternehmen von vermeidbarem Bilanzierungsaufwand.

Der Gesundheitsfonds - Was ändert sich?

Was ändert sich ab 1.1.2009 durch den Gesundheitsfonds? Laden Sie hier einen Vortrag aus unserer internen Fortbildung am 28.11.2008 herunter:

Zinsänderungen der KfW-Förderbank

Seit dem 23.9.2008 gelten neue Konditionen in einigen Programmen der KfW-Förderbank, z. B. für den Bereich Bauen, Wohnen und Energiesparen.

Excel-Tipps, Kennzahlen und Vorlagen zum Nulltarif

Über 30 Excel-Tipps, eine Übersicht über alle wichtigen Kennzahlen zur Jahresabschlussanalyse, Vorlagen für Berichte und eine umfangreiche Link-Sammlung zum Thema Finanzen und Controlling finden Sie auf der ControllerSpielwiese.